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Presse

Auge aus Eckzahn – Blinder kann wieder sehen

Ein Schweizer kann dank einer neuartigen Operation wieder sehen: Aus einem seiner Eckzähne bauten die Ärzte ein neues Auge für den Erblindeten.

Sein neues Auge erreicht mit Brille eine Sehstärke von 60 Prozent bei einem Gesichtsfeld von 90 Grad.
Osteo-Odonto-Keratoprothese (Knochen-Zahn-Hornhautprothese) heißt das Verfahren. Nur rund zehn Ärzte weltweit sind in der Lage die Operation durchzuführen – darunter als einziger Schweizer der 42-jährige David Goldblum, Leitender Arzt am Universitätsspital Basel. Sein erster Schweizer Patient ist der Geschäftsmann Tobias Bauer.
Bauer war fast vollständig erblindet, nachdem ein vom Arzt verschriebenes Antidepressivum verheerende Nebenwirkungen hatte: Gegen 40 Prozent von Bauers Haut waren verbrannt, Schleimhäute wurden verätzt und schließlich auch die Netzhaut zerstört, wie die Zeitung «Ostschweiz am Sonntag» („OsS“) schreibt.
Durch Freunde wurde Bauer auf David Goldblum aufmerksam gemacht, der schon bei einer solchen Operation in Deutschland assistiert hatte und sie nun in der Schweiz durchführen wollte. Goldblums Untersuchungen ergaben, dass zumindest das linke Auge Bauers wiederhergestellt werden konnte.
Bei der ersten, rund zehnstündigen Operation wurde Bauer zunächst ein Eckzahn mit Wurzeln und einem Teil des Kieferknochens entfernt. Grund: Für den Aufbau des neuen Auges musste körpereigenes Material verwendet werden, das nicht abgestoßen wird. Zahnhals mit Zahnwurzel und Knochen wurden flach abgeschnitten; in den Zahnhals wurde ein Loch für einen Plexiglaszylinder gebohrt, der später als Linse und Hornhaut funktionieren sollte.
Bei der zweiten, sechsstündigen Operation wurde der Zahn mit der Linse aus Plexiglas dann in das vorbereitete Auge eingesetzt und mit der Schleimhaut verschlossen.
Heute erreicht Tobias Bauers linkes Auge mit Brille eine Sehfähigkeit von 60 Prozent bei einem Gesichtsfeld von 90 Grad – üblich sind 150 Grad. Schwierig seien der Wechsel von Hell und Dunkel, sagt Bauer gegenüber der «OaS»: Dem künstlichen Auge fehlt die Pupille, welche die Lichtmenge reguliert.
Bauer kann die Tätigkeiten des Alltags wieder selbstständig verrichten und kann lesen und schreiben.

Quelle: www.20min.ch vom 29.6.2014
Autor: Svea Kordt



Macht Bildung kurzsichtig?

Einer Studie deutscher Wissenschaftler zufolge steigt der Anteil der Kurzsichtigen mit jedem zusätzlichen Schuljahr messbar an.

Ein höherer Bildungsabschluss bringe ein größeres Risiko für Kurzsichtigkeit und habe sogar größeren Einfluss als genetische Faktoren. Die Forscher haben daher folgenden Ratschlag für alle Studierenden: Weniger auf Bücher und Bildschirme starren, mehr Zeit bei Tageslicht im Freien verbringen.

Besonders in den letzten Jahren sind weltweit mehr und mehr Menschen kurzsichtig geworden. Dieser geradezu sprunghafte Anstieg lege nahe, dass eher Lebensstil und Freizeitgestaltung verantwortlich seien als die bekannten genetischen Faktoren. Vor allem bei sogenannten Naharbeiten wie Lesen und Arbeiten am Computer gäbe es Hinweise auf verursachte Schäden an den Augen. Gerade diese Arbeitsformen seien jedoch zentraler Bestandteil in Schule und Studium.

Um einen möglichen Zusammenhang zwischen Bildung und Kurzsichtigkeit genauer zu analysieren, haben Forscher um Alireza Mirshahi von der Universitätsmedizin Mainz im Rahmen der Gutenberg Gesundheitsstudie 4.658 Personen im Alter von 35 bis 74 Jahren untersucht. Die Studienteilnehmer hatten zuvor alle keinerlei Augenoperationen oder Grauen Star, es gab also keine anderen Einflüsse auf ihre Sehkraft als genetische Faktoren und Lebensweise. Die Datenerhebung bestand aus einer fünfstündigen, detaillierten Untersuchung, standardisierten Interviews und Folgeuntersuchungen nach zweieinhalb und fünf Jahren.
Das Ergebnis der Studie: Kurzsichtigkeit tritt umso häufiger auf, je höher der Bildungsgrad ist. Nur 24 Prozent der Kurzsichtigen hatten keine Ausbildung oder höhere Schulbildung. Bei den Probanden mit Abitur oder Berufsabschluss waren bereits 35 Prozent kurzsichtig, und bei den Hochschulabsolventen ist es schon mehr als jeder zweite: 53 Prozent der Studienteilnehmer mit Studienabschluss wiesen eine Kurzsichtigkeit auf. Die Daten zeigten ebenfalls: Die Wahrscheinlichkeit, kurzsichtig zu werden, steigt mit jedem Schuljahr weiter an.

Darüber hinaus untersuchten die Forscher die Auswirkungen von 45 genetischen Faktoren. Diese beeinflussen die Kurzsichtigkeit ebenfalls merklich. Es stellte sich aber heraus, dass die erbliche Veranlagung im Vergleich zum Bildungsgrad einen weitaus geringeren Einfluss auf den Schweregrad einer Kurzsichtigkeit hat.

Was tun? Heilen im herkömmlichen Sinne, also rückgängig machen und vollständig beseitigen, lässt sich Kurzsichtigkeit nicht. Sie lässt sich nur mit Sehhilfen oder mit chirurgischen Methoden korrigieren. Allerdings ist Kurzsichtigkeit meistens ein fortschreitender Prozess. Es gab zwar Versuche, dieses Fortschreiten mit Medikamenten, speziellen Brillengläsern oder Kontaktlinsen zu bremsen – diese waren jedoch bislang wenig erfolgreich.

Den Wissenschaftlern zufolge hilft daher nur, die Ursachen der Kurzsichtigkeit zu meiden oder zu verringern. Frühere Studien mit Kindern und jungen Erwachsenen in Dänemark und Asien haben gezeigt, dass mehr Aufenthalt im Freien und eine höhere Dosis an Tageslicht die Gefahr für Kurzsichtigkeit verringern: Mindestens 15 Wochenstunden Licht im Freien empfehlen die Mediziner. Außerdem sollten die Augen weniger als 30 Stunden pro Woche mit Lesen, Fernsehen, Computerarbeit, Smartphone oder ähnlichem verbringen.

Studien-Erstautor Mirshahi fasst zusammen: "Da Schüler und Studierende einem höheren Risiko ausgesetzt sind, an Kurzsichtigkeit zu erkranken, ist eine einfache und sinnvolle Präventionsmaßnahme, sie dazu anzuhalten, mehr Zeit im Freien zu verbringen."

Quelle: www.scinexx.de
Autor: Svea Kordt


Koreanisches Forscherteam entwickelt Diabetiker-Kontaktlinse

Die Internetplattform heise.de berichtet, dass google bei der Entwicklung von intelligenten Kontaktlinsen Konkurrenz aus Korea bekommt. Auch hier forscht ein Team einer staatlichen koreanischen Forschungseinrichtung an einer Kontaktlinse, die Diabetikern bei der Überwachung ihres Blutzuckerpegels helfen soll.

Ein Team des Korea Institute of Science and Technology (KIST) entwickelt eine Kontaktlinse, die den Blutzuckerspiegel ihres Trägers mit hoher Präzision ermitteln können soll. Ein solches medizinisches Produkt eignet sich dazu, Diabetikern das Leben zu erleichern, die sich heute noch üblicherweise mehrmals täglich in ihren Finger stechen müssen, um etwas Blut für die Messung zu gewinnen.

Der Internetkonzern Google hatte im Januar 2014 eine ähnliche Kontaktlinse vorgestellt; doch ihr gegenüber soll die koreanische Entwicklung einige Vorteile, wie z.B. die integrierte Stromversorgung, haben.

Vor allem aber soll die Messgenauigkeit des Insulinspiegels wesentlich höher sein. Während Googles Linse lediglich den Glukosewert der Tränenflüssigkeit misst und daraus den Insulinwert errechnet, erfasst die KIST-Entwicklung auch die Werte für zum Beispiel Kalium, Natrium und Lipocalin. Der Insulinspiegel soll dadurch wesentlich präziser zu berechnen sein.

Die Forscher räumen allerdings ein, dass ihr Projekt noch lückenhaft ist – insbesondere kann die Linse noch nicht funken. Um das zu ändern, hofften die Forscher auf die Zusammenarbeit mit anderen Forschungseinrichtungen.

Google hat unterdessen nicht nur in der Entwicklung, sondern jüngst auch im Vertrieb seiner Diabetikerlinse einen Erfolg erzielt: Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat die zugrunde liegenden Techniken lizenziert. Er will seine Tochter Alcon damit eigene Linsen entwickeln und vertreiben lassen.
Quelle: heise.de
Autor: Stefan Herburg



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